„Wir können mit Fug und Recht sagen, dass wir eine kerngesunde Bank sind“, betont Balk bei der Vorlage der Zahlen für 2010. „Für uns ist das vergangene Geschäftsjahr sehr gut gelaufen und wir können uns über das beste bekannte Ergebnis unserer Unternehmensgeschichte freuen.“

 

Die VR-Bank hat damit im Wirtschaftsraum Hersfeld-Rotenburg ihre Position ausgebaut. Sie bleibe „die größte Genossenschaftsbank in der Region". betont Balk. „Unser Geschäftsmodell funktioniert seit 131 Jahren", und das auch in Krisenzeiten. In den ersten Wochen des Jahres 2011 setze sich die positive Entwicklung fort.

 

 

Betriebsergebnis deutlich gestiegen

Die Geschäftszahlen der VR-Bank haben sich im vergangenen Jahr sehr erfreulich entwickelt. Das von der Bank erwirtschaftete Betriebsergebnis lag bei 7,9 Mio. Euro (2009 7,3 Mio. Euro) und ist damit nach dem sehr guten Ergebnis von 2009 noch einmal deutlich gestiegen. Auch der erzielte Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von 9,1 Mio. € lässt die Genossenschaftsbank zuversichtlich ins neue Jahr starten.

 

Aufgrund des außerordentlich guten Ergebnisses betrug der Steueraufwand in 2010 2,2 Mio. Euro gegenüber 1,35 Mio. Euro im Vorjahr. Rund 1,0 Mio. Euro davon fließen als Gewerbesteuern in die Kassen der Kommunen, in denen die VR-Bank ihre 16 Filialen hat.

 

 

Positive Entwicklung beim betreuten Kundenvolumen

Stolz ist die VR-Bank auf das betreute Kundenvolumen. „Zusammen mit den Vermittlungsleistungen, die wir in der genossenschaftlichen FinanzGruppe geleistet haben, kommen wir insgesamt auf ein betreutes Kundenvolumen von rund 1,09 Milliarden Euro“, erklärt Thomas Balk. Zum betreuten Kundenvolumen gehören alle Gelder, die die Kunden bei der VR-Bank und deren Verbundpartnern angelegt oder als Kredit aufgenommen haben.

 

Verbundpartner sind unter anderem die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG und die Fondsgesellschaft Union Investment, die jeweils Deutschlands Marktführer in ihrem Segment sind. „Auch die zweitgrößte deutsche Versicherung - die R+V Versicherungs AG - gehört dazu“, so Balk weiter. „Bei allen drei Verbundpartnern gehört die VR-Bank zu den bundesweit erfolgreichsten Banken.“

 

 

Kreditvolumen legt zu

Die Genossenschaftsbank erwirtschaftete in 2010 einen Zinsüberschuss von insgesamt rd. 16 Mio. Euro und lag damit rund 6,9 % Prozent über dem Vorjahreswert (2009: rd. 15 Mio. Euro).

Das Kundenkreditvolumen lag mit 327 Mio. Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres (2009: 311 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 5,1 Prozent. Insgesamt konnte die VR-Bank im vergangenen Jahr Neukredite in Höhe von 84,1 Mio. Euro an Kunden vergeben.

 

 

Soziales Engagement

Die VR-Bank übernimmt Verantwortung für die Region und unterstützt gesellschaftliche und gemeinnützige Projekte. „Als genossenschaftliche Bank fühlen wir uns unserer Region und ihren Bewohnern besonders verpflichtet“, berichtet das Vorstandsmitglied Roland Tries.

 

„So haben wir im letzten Jahr allein mit unserer neuen VR-Vereins-Förderung 127 Vereine mit ihren Projekten gefördert.“ Insgesamt vergab das Kreditinstitut im Jahr 2010 Förderbeträge im Wert von 109.200 Euro. Zusätzlich hat der Förderverein VR-Herz und Hand e.V. wieder in vielen Situationen aktive Hilfe geleistet. So hat der Verein zum Beispiel 10.000 Euro an die Jugendverkehrsschule im Kreis Herfeld-Rotenburg gespendet. Mit dem Geld konnten dringend benötigte neue Fahrräder und ein Fahrradsimulator angeschafft werden.

 

 

Zusätzliche Experten gesucht

Mit einer Ausbildungsquote von 13,3 Prozent liegt die VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg eG mit 22 Auszubildenden deutlich über der Geno-Vergleichsgruppe mit 7,5 Prozent. „Diese hohe Quote ist ein starkes Zeichen für die Verwurzelung unserer Bank in der Region und dafür, dass wir die Verpflichtung Ausbildungsplätze zu schaffen, sehr ernst nehmen.“ sagt der für den Personalbereich verantwortliche Vorstand Roland Tries. „Wir sind mit insgesamt 181 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistungsstark und erfolgreich wie nie zuvor. Diesen Erfolg wollen wir noch weiter ausbauen und suchen aktuell zusätzliche qualifizierte Kräfte, die unser starkes Mitarbeiterteam ergänzen.“

 

 

Dividende bleibt bei 6,4 Prozent

„2010 war für uns ein sehr gutes Jahr“, sagt Tries. „Wir als Vorstand werden zusammen mit dem Aufsichtsrat in der Vertreterversammlung am 5. Juli 2011 vorschlagen, wieder eine Dividende von 6,4 Prozent an die Mitglieder zu zahlen.

 

 

Ausblick 2011

Für 2011 erwartet die Bank wieder sehr gute Ergebnisse. „Wir sind auf einem erfolgreichen Weg, der uns beweist, dass unsere strategischen Entscheidungen richtig waren. Das beste Ergebnis unserer Unternehmensgeschichte gibt uns Recht. Die konsequente Ausrichtung als Qualitätsanbieter bildet weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt unseres Hauses. Wir konzentrieren uns auch künftig auf die Privathaushalte im Geschäftsgebiet und den regional tätigen Mittelstand.“ resümiert Vorstandsmitglied Balk.

VR-Bank
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